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  • 29/04/2008 23:36 Regeln (koch)
 
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Emotionale, soziale und kognitive Entwicklung von Kindern mit Haustieren
Geschrieben von: br   
Sonntag, 25. Mai 2008 um 19:51
Internationale Studien belegen, daß Kinder durch Haustiere emotionale Unterstützung erfahren. Je nach Stimmungslage, ob traurig, verärgert, ängstlich oder glücklich, das Haustier ist ihnen der intimste Freund. Mit ihm führen sie Gespräche und teilen persönliche Geheimnisse.
Haustiere akzeptieren das Kind, wie es ist und geben ihm Sicherheit immer dann jemanden zu haben, wenn zum Beispiel Menschen nicht verfügbar sind. Deshalb bedeutet es besonders Scheidungskindern mit nur einem Elternteil eine starke Unterstützung im Alltäglichen (Bryant, 1985; Furman, 1989; Melson and Schwarz, 1994; Rost und Hartmann, 1994; Bodsworth and Coleman, 2001).
Im Weißbuch des Instituts für interdisziplinäre Erforschung der Mensch–Tier-Beziehung (IEMT Schweiz 1/2003) erläutert eine Umfrage unter 350 schweizer Primarschüler/innen die Bedeutung von Haustieren auf die emotionale Entwicklung von Kindern.

Wie beschäftigen sich Kinder mit ihrem Hund?
Häufigste Beschäftigungsarten mit dem Hund
Spielen und Streicheln 92,6%
Füttern 72,6%
Spazierengehen 71,4%
Fellpflege 46,4%
Anderes 14,3%


Warum möchten Kinder einen Hund haben?
Warum ist es schön, ein Tier zum Freund zu haben?
Spiel und Spass haben 79,2%
Tier streicheln 73,2%
Nie alleine sein 64,6%
Ist nie langweilig 59,8%
Tier als Zubehör 48,8%
Schutz durchs Tier 42,0%
Anderes 11,0%

Seitdem es wissenschaftliche Untersuchungen zur Haltung von Haustieren und ihren Auswirkungen auf Menschen gibt, ist erkennbar, daß gerade Kinder in der Entwicklung ihrer sozialen Fähigkeiten anderen Kindern ohne Haustiere voraus sind: nonverbale Kommunikationssignale von Tieren, aber zum Beispiel auch der anderer Menschen in ihrem Umfeld, werden besser erkannt.
Psychiologin Dr. Elisabeth Frick Tanner: „So erfahren Kinder die Andersartigkeit verschiedener Lebewesen und können allmählich ihren 'egozentrischen' Standpunkt relativieren. Dieser Entwicklungsprozess ermöglicht es Kindern schließlich, die Lebensrechte, Bedürfnisse und Wünsche anderer, seien es Tiere oder Menschen, besser zu respektieren. Dies fördert ihre emotionale und soziale Entwicklung.“
Kinder mit Erfahrungen im Umgang mit Haustieren gelten als die bevorzugten Sozialpartner ihrer Mitschüler/innen (Guttmann et.al., 1983).
Eine Studie Hergovichs (Hergovich et. al., 2002) zeigte Erstaunliches: An zwei Wiener Klassen des ersten Schuljahres wurde drei Monate lang eine Klasse im Beisein eines Hundes unterrichtet, in der anderen ohne Hund. Die Schüler in der Klasse mit Hund zeigte in psychiologischen Tests am Ende des Unterrichtungszeitraums deutlich mehr Mitgefühl gegenüber Tieren. Eine signifikante Steigerung war erkennbar. Außerdem ging die Anzahl der agressiven Kinder unter der ersten, mit Hund unterrichteten Schüler, leicht zurück.

Das schweizerische IEMT setzt sich in seiner Arbeit für eine Schaffung von positiven Rahmenbedingungen, einer nutzbringenden Koexistenz von Mensch und Haustier und die positive Entwicklung von Menschen durch Kontakte mit Tieren im Alltag auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse ein. Das Institut appelliert an alle, ob nun Meinungsbildner und Entscheidungsträger der Politik und Gesellschaft oder einzelnen Tierhalter, an den Rahmenbedingungen für das Zusammenleben von Menschen und Haustieren zu arbeiten und diese zu verbessern.
 
Donnerstag, 19. Juni 2008 um 07:42

Barfen

Fütterung mit Rohem
Das Wort Barf kommt aus dem Englischen und steht für "bones and raw food", was übersetzt biologisch artgerechtes rohes Futter bedeutet.
Ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum kommend und auf die Beobachtung bei der Fütterung von Hunden und Katzen beruhend, daß bisher verabreichtes Trockenfutter zum Teil negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand haben kann, entwickelte man eine Fütterungsmethode aus rohen fleischigen Knochen und rohem Gemüse.
Diese Fütterung bei Hunden mit Allergieerkrankungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten angewendet, brachte in vielen Fällen erkennbare Verbesserungen des Gesundheitszustands.
Dennoch und trotz zunehmender Beliebtheit auch in Deutschland ist diese Fütterung nicht unumstritten und wird gerade von Tierärzten kritisch betrachtet. Das Hauptargument der Kritiker ist die Gefahr einer Ansteckung mit Krankheiten und Parasiten. BSE, Salmonellen, Darmparasiten und das Aujetzky-Virus sind hier einige Stichworte.
Wer sich für das Barfen seines Tieres entscheidet, neben Hundezüchtern tun dies mittlerweile auch die Katzenzüchter, sollte sich vergewissern, daß sein Tier ausgewogen und dem Bedarf an Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate und Spurenelementen gerecht ernährt wird.
Teilbarfen ist eine Fütterung von rohem Futter und Fertigfutter. Es bietet eine ausgewogene Versorgung mit den genannten Inhaltsstoffen und vermeidet allzu große Nachteile durch die Fütterung von Fertigprodukten. Informationen zum Thema Barfen unter Wikipedia - die freie Enzyklopädie.
 
Leitfaden beim Welpenkauf E-Mail
Dienstag, 29. April 2008 um 00:00

 

Welpenkaufen? Aber wie ....


macht man das richtig?

Denkanstöße für die richtige Auswahl eines Welpen.

Als erstes sollte man sich die Frage stellen, was man mit dem Hund machen möchte und ob er überhaupt in das Umfeld hinein passt. Nicht jeder Hund ist ein guter Treppensteiger oder genügsam, wenn es um das Gassigehen geht.

Schon hier sollten Sie bei der Rasse eine Auswahl vornehmen. Informationen zu den verschiedensten Rassen bekommt man bei Wikipedia.de http://de.wikipedia.org/wiki/Hunderassenliste


Haben sie keine genauen Vorstellungen oder wollen etwas Gutes tun, dann fragen Sie einen örtlichen Tierarzt. Dort bekommt man an seinem Schwarzen Brett möglicherweise schon einen Hinweis über Welpen, die in Ihrer Umgebung auf ein neues Zuhause warten. Im Tierheim gibt es bestimmt Anregungen, wie Sie sich entscheiden sollten. Das eine oder andere schlimme Schicksal kann dort auch einen anderen Verlauf nehmen, wenn bei der Auswahl nach einem Hund nicht unbedingt ein Welpe gewünscht wird.


Eine Tierheimliste findet man hier: http://www.tierheim-liste.de


Im Internet findet man zu allen vorhandenen Hunderassen Züchter mit ihren Homepages. Nicht jede gut gestaltete Seite ist schon alleine der Hinweis auf gesunde Tiere. Informieren Sie sich ausgiebig in den einschlägigen Foren und durchstöbern Google mit den passenden Suchbegriffen, damit Sie hier später keine bösen Überraschungen erfahren.

Welpe In der Welt der Zuchtverbände tobt ein Konkurrenzkampf, der mit Verdächtigungen und Beschimpfungen untereinander ausgetragen wird. Hier sollten Sie keinen großen Wert auf Meinungen der Verbandsangehörigen untereinander geben. Bei einer professionellen Zucht, auch wenn sie sich an Vorgaben der Dachverbände hält, sind im Laufe einer beispielsweise 8 Jahre währenden Zeit in der eine Hündin werfen kann, Wurfleistungen von (8 Jahre) X (2 Würfe pro Jahr) X (6 Welpen pro Wurf) zu erwarten. Das macht dann bei einem angenommenen Preis von 800 € pro Welpe ca. 77 000 €! Das kann, je nach Züchter, natürlich auch weniger sein. In vielen Fällen deutlich höher. Ein lukratives Geschäft.

Bleiben Sie deshalb gelassen und wählen Sie nach Ihren Vorstellungen, was ein Züchter für Sie erfüllen sollte.

Achten Sie auch auf Inserate, die Tiere aus Notlagen befreien möchten. Nicht jedes Angebot ist wirklich im Interesse des Tierschutzes ernst gemeint. Nach einem Leben als Wurfmaschine gibt es keinen Tierarzt, der im oben genannten Beispiel die erschöpfte Hündin „erlöst“. Für für den Hundezüchter uninteressant, werden solche Wesen als „Hund in Not“ dann als befreite Wesen aus Ost-, West- oder Südeuropa weiter vermittelt. Wer sich von diesen Geschichten erweichen läßt, macht möglicherweise anschließend folgende Erfahrung: Nach der glücklichen vorübergehenden Vermittlung an Sie, für einen geringfügigen Betrag, kommt nach Monaten der Gemeinsamkeit die Zahlungsaufforderung von mehreren hundert Euro, da man jetzt eine geeignete Familie für den Hund gefunden habe. Zahlen oder den Hund weiterreichen?

Bleiben Sie immer kritisch. Informationen holt man sich am Besten bei den Dachverbänden der betreffenden Rasse. Hier erfährt man auch, in welchem Umfang auf sorgsame Zucht geachtet wird und die tierärztliche Betreuung dieser verläuft. Dazu gehören zum Beispiel Untersuchungen von Hüftgelenkserkrankungen, Erkrankungen der Ellenbogen oder erblich bedingte Augenleiden. Dies sind nur einige Beispiele. Leider lassen sich gerade bei Rassehunden typische erbliche Erkrankugen in gehäuftem Umfang erkennen!

Schauen Sie sich um und besuchen einen Züchter Ihrer Wahl, bei dem sie das Gefühl haben, es liegt ihm an seinen Welpen und nicht am Umsatz. Züchter aus Tradition und mit tierfreundlichen Einstellungen haben auch noch die Opas und Omas ihrer Zucht im Hause.

Kaufen Sie dort ihren Welpen, wo die Gewissheit nahe liegt, daß es sich um einen Züchter handelt, der an der Gesundheit seiner Hunde arbeitet und diese stets überwacht, tierärztlich bei Welpen Untersuchungen durchführen läßt und Ihnen auch noch im späteren Verlauf mit Rat und Tat gerne unter die Arme greift. Einem guten Züchter liegt an der Gesundheit seiner Tiere.

 
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