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Donnerstag, 19. Juni 2008 um 07:42 |
BarfenFütterung mit Rohem Das Wort Barf kommt aus dem Englischen und steht für "bones and raw food", was übersetzt biologisch artgerechtes rohes Futter bedeutet.
Ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum kommend und auf die Beobachtung bei der Fütterung von Hunden und Katzen beruhend, daß bisher verabreichtes Trockenfutter zum Teil negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand haben kann, entwickelte man eine Fütterungsmethode aus rohen fleischigen Knochen und rohem Gemüse.
Diese Fütterung bei Hunden mit Allergieerkrankungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten angewendet, brachte in vielen Fällen erkennbare Verbesserungen des Gesundheitszustands.
Dennoch und trotz zunehmender Beliebtheit auch in Deutschland ist diese Fütterung nicht unumstritten und wird gerade von Tierärzten kritisch betrachtet. Das Hauptargument der Kritiker ist die Gefahr einer Ansteckung mit Krankheiten und Parasiten. BSE, Salmonellen, Darmparasiten und das Aujetzky-Virus sind hier einige Stichworte.
Wer sich für das Barfen seines Tieres entscheidet, neben Hundezüchtern tun dies mittlerweile auch die Katzenzüchter, sollte sich vergewissern, daß sein Tier ausgewogen und dem Bedarf an Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate und Spurenelementen gerecht ernährt wird. Teilbarfen ist eine Fütterung von rohem Futter und Fertigfutter. Es bietet eine ausgewogene Versorgung mit den genannten Inhaltsstoffen und vermeidet allzu große Nachteile durch die Fütterung von Fertigprodukten. Informationen zum Thema Barfen unter Wikipedia - die freie Enzyklopädie.
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